Hardanger Juni-Juli 2017
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Fjord-Ruta
06.06.2022 – 19.06.2022
mit dabei Anna, Klaus und Ernst
06.06.2022,
Um 3:00 Uhr soll es losgehen. Aber ich konnte sowieso nicht schlafen, bin dann aufgestanden und nochmal die Ausrüstung überprüft. Taxi war pünktlich. Die Flüge auch. 4 Std. Aufenthalt in Oslo, aber die Business-Class hat das Warten erträglich gemacht. In Kristians und ein Taxi zur Fähre genommen. Dann ging es los.
Einen anderen Weg als letztes Jahr genommen und die Hütte auch gefunden.
Trollstua liegt schön. Oberhalb eines Sees. Ein Norweger war da und eine deutsche Familie. Oma, Papa und 2 Töchter. Oma wollte nochmal die Stellen von früher sehen. Unterwegs haben wir Anna verarztet. Eine Zecke und die Füße getaped.
Wetter schön, Sonne, 16 Grad.
07.06.2022
Trollstua-Gullstein
Sehr schwer, steil hoch, durch Urwald über 800 Höhenmeter, Felsen, dann eine Hochebene ohne Bäume. Den Berg runter, steil. In der Hütte nur der Norweger. Sankalp heißt er und seine Wurzeln sind in Sri Lanka. Dunkle Haut, Bart, groß und sehr sportlich. Die Strecke verläuft zwischen 2 Berge hindurch. Skarven und Jurtinden 849 m bzw. 867 m hoch.
Es kam keiner mehr in die Hütte.
08.06.2022
Gullstein-Imarbu
Anna hat Geburtstag! 20 Jahre. Mit einem Yes-Törtchen gefrühstückt. Am Nachmittag in Imarbu gab es Champagner und Kuchen. Sanskalp war auch schon da. Anna hat sich richtig gefreut. Ob über den Champagner oder Sanskalp wissen wir nicht.
Der Weg nach Imarbu war bewaldet. Zunächst ein Feldweg bis zur Straße, dann im Ort Gullstein über 2 Brücken. 300 und 500 m lang. Vorher noch ein Steilhang hinauf. Richtig klettern. Dann bergauf-bergab, Sumpf und Wald. Nach der 2. Brücke kam ein befestigter Weg. In die Hütte kamen noch 15 Schülerinnen und Schüler. Survivel-Training. Das wird in den norwegischen Schulen gelehrt. Die haben aber nur in der Hütte gekocht. Ansonsten gezeltet. Wir haben Spaghetti mit Tomatensoße gegessen. Schmeckt wunderbar.
Sehr wichtig: Anna und ich haben ein Versprechen eingelöst. Bei 8 Grad haben wir im Fjord gebadet! Hat Überwindung gekostet, war aber dann ganz toll. Sankalp hat mitgemacht.
09.06.2022
Imarbu-Nersetra
Alles wie immer. Um 6 Uhr aufgestanden, bis die Anderen wach waren, hatte ich schon gefrühstückt. Um 9:20 losgelaufen. Aber die angegebene Strecke hörte plötzlich auf. Sind im dichten Wald im Kreis gelaufen. Als wir den Imarsund wieder von oben gesehen hatten, sind wir gerade runter zur Fahrstraße und eine andere Strecke genommen. Sehr sumpfig, teilweise steil, anstrengend aber schöne
Landschaft. Der Weg ging noch durch eine landwirtschaftlich genutzte Gegend. Ein paar verstreute Gehöfte, Viewirtschaft. 3-4 km auf der geteerten Straße. Nicht so schön.
Dann steil einen Waldweg hoch-wir waren froh als wir oben waren. Nersetra ist ein alter Bauernhof, mit Feldern und Wald umgeben. Ein sehr schönes Herrenhaus und 3 Nebengebäude. In einem haben wir geschlafen. Blockhaus und sehr alt. Sankalp war auch schon da. Dann kam noch ein junger Deutscher dazu, der aber hauptsächlich gezeltet hat. Heute ist blauer Himmel, richtig warm, wir können draußen sitzen. Ein Grünspecht hat sich in unsere Hauswand eingenistet und klopft immer, auch morgens um 4 Uhr.
Morgen wollen wir nach Aure. In den Supermarkt und im Hotel übernachten.
10.06.2022
Nersetra-Aure
Die Strecke ist steil, teilweise bewaldet, das Wetter prima. Aber alles nass, sehr sumpfig. Ging aber ganz gut. In Giset (Busstation) haben wir Sankalp wieder getroffen. 2 Stunden auf den Bus gewartet. Das ist aber ein schöner Rastplatz, gute Toilette und super Blick aufs Meer. Um 14:20 kam der Bus pünktlich und wir sind bis Aure-Zentrum gefahren. Aure ist eine kleine Stadt am Meer, hat alles, was man braucht. Nur kein Chip für meinen Fotoapparat. Der war nämlich von Anfang an kaputt. Im Hotel hat der Pächter gewechselt. Der Geschäftsführer ist ein redseeliger Spanier. Aber alles gut. Zum Abendessen gab es einige Sorten Pizza zum satt essen. Für 150 Kronen. Die Weine und das Bier waren auch gut.
11.06.2022
Aure-Rovangen
Klaus ist mit dem Taxi zum Parkplatz gefahren. Anna und ich sind gelaufen. Zunächst ca. 2 Std. die Straße entlang. Dann links ab in die Wildnis, wie immer steil bergan. Heute Nacht hat es stark geregnet. Die Strecke war steil, sumpfig, schwül, landschaftlich aber schön. Oben auf dem Berg ein wunderbarer Ausblick auf das Meer. Toll. In Rovangen war die deutsche Familie auch wieder da. Die alte Dame wird mit dem Auto dort hingefahren, wo man sie mit vereinten Kräften zur Hütte hinbringen kann. Morgen bleiben wir hier. 3 Norwegerinnen sind noch gekommen. Wir haben uns sehr gut unterhalten.
12.06.2022
Rovangen -Ruhetag-
Etwas länger geschlafen, gefrühstückt und die Anderen verabschiedet. Dann nicht mehr viel gemacht. Ruderboot gefahren und geangelt, aber nichts gefangen. Waffeln gekocht. Aber das Waffeleisen wurde nicht heiß genug, so haben wir den Teig in einer Pfanne gebraten und „Kaiserschmarrn“ gemacht. Hat auch gut geschmeckt. Mittlerweile hat es geregnet und es wurde neblig.
13.06.2022
Rovangen-Storfiskhytta
Es regnet immer noch. Jetzt geht es richtig auf und ab. Sehr schwierig zu gehen. Nass-Nass, Bäche, Seen. Die ganze Landschaft ist durchweicht. Aber trotzdem sehr schön. Felswände, Wasserfälle. Bis Storfisk richtig durchnässt. Einen größeren Bach übersprungen. Bei einem musste Anna die Schuhe und Socken ausziehen und waten. Wir konnten von Stein zu Stein springen. Von 9 bis 15:15 Uhr gelaufen. Storfiskhytta
war warm, heißes Wasser-paradiesisch. Sanskalp war schon da!
Die Toilette ist voll. Wir finden aber keine Möglichkeit, das Fass auszutauschen. Also draußen Toilette bei Sturm und Regen.
Hier einige Empfehlungen von Sanskalp:
Fuglen gutes Cafe in Oslo Universitetsgata 2
Fischrestaurant Fjord Christian- August- Gata 11 Oslo
Einer (Kneipe) Prinsens-Gard
Teddy Teclebrahn Comedien
Unsere Lieblingskneipe in Oslo -Musikladen Bewirtung in Hof- ist leider in Konkurs
gegangen.
14.06.2022
Storfiskhytta-Sollia
Das Wetter sieht besser aus. Bewölkt, aber kein Regen. Zunächst bergauf, dann bergab, wieder steil bergauf. Sehr beschwerlich. Besonders der Aufstieg zum Kakheia. Die ganze Landschaft, eine Seenplatte. Bäche, Schneefelder, alles nass-der ganze Boden aufgeweicht. Torf und Moos. Der Abstieg zur Hütte wieder steil. Solliawarm und heißes Wasser. Sanskalp war da! Mal wieder gewaschen. Morgen Ruhetag.
Von 9 bis 14:00 Uhr gelaufen.
15.06.2022
Sollia -Ruhetag-
Nichts gemacht. Es hat geregnet, es war teilweise neblig. Kaffee getrunken, Schokolade und Kekse gegessen. Zum Abendessen gab es Spaghetti mit kaltem Schinken aus der Dose mit Mais. Morgen geht es weiter. Hoffentlich ohne Regen.
16.06.2022
Sollia-Storlisetra
Zunächst steil bergauf. Wald. Dann über Heide-u. Moorlandschaft, tolle Aussicht auf die Fjorde und Berge. Ohne Regen. Dann wieder steilst bergab durch den Wald. Überall Wurzeln und Wasser. Der Teil wo ich mir im letzten Jahr meinen Muskelfaserriss geholt habe. Gut und heil nach unten geschafft, durch das Dorf zum Vinje-Kro. Dort gefrühstückt, warmes belegtes Brot mit Käse und Gewürze, dann ein Stück Blätterteig mit Pudding. Kaffee dazu.
Dann auf der anderen Straßenseite berghoch 1 Std. bis zur Hütte. Klein aber schön. Die Toiletten auch voll. Klaus hat das an den KNT geschrieben. 2 junge Deutsche sind auch hier. Eine junge Frau mit Partner. Kamen vom Einkaufen. Unvorstellbar was die alles mitgebracht haben z.B. 1 Lachsseite, Bier in Dosen, Folienkartoffeln, Obst, Gemüse usw. Ich weiß nicht, was die machen wollen. Weitergehen bestimmt nicht.
17.06.2022
Storlisetra-Kristiansund
Um 13:00 Uhr geht der Bus. Also um 10:30 los und um 12:00 im Kro wieder gefrühstückt. Dann mit dem Bus nach Kristiansund. Eine richtig schöne Busfahrt. Von 10:30 bis ca. 17:00 Uhr die ganze Palette norwegischer Landschaften. Leider hat es manchmal geregnet, die Sicht war nicht so gut. In Kristiansund angekommen ins Thon Hotel Storgata. Beste Versorgung, gutes Frühstück. Wie im letzten Jahr. In der Stadt spazieren gegangen, mit dem Boot die 3 Inseln abgefahren. Bedauerlicherweise war das Saltfish-Museum zu. Aber alles hat Spaß gemacht. Das ist ein Boot kostenlos als Busersatz. Am nächsten Tag mit dem Boot auf die Insel Grip gefahren. Sehenswert. Eine kleine Insel, mitten im Meer, war mal als Fischerinsel bewohnt. Jetzt nur noch Museumsinsel der Nachfahren. Im Birgers AS Hamburger und feinen Fisch gegessen. Auch am Hafen in
Bryggekanten Brasserie bestens versorgt.
Auch Anna hatte ihren Spaß. Sie ist nochmal alleine abends in die „Stadt“ gegangen und hat eine Gruppe Neubürger getroffen, die viele Kneipen besucht haben, um zu sehen, wo sie wohnen. Anna war sichtlich angetan. Rundum war alles prima. Uns 3 hat es Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.